Blumen fürs Grab im Sommer

Als typische Grab- oder Friedhofsblumen werden einige Arten genannt, die üblicherweise auf Friedhöfen verstärkt auftreten. Im Gegensatz dazu steht der Begriff Trauerblume, der die Schnittblumen bezeichnet, die zu Beerdigungen als Sargschmuck oder Angebinde zum Einsatz kommen.

Alles ist erlaubt

Was nun als Grabblume gilt und was nicht, ist heute nicht mehr von Bedeutung. Denn viele pflanzen das aufs Grab, was dem Verstorbenen besonders gefiel. Auch kann man sich danach richten, was farblich besonders gut zum Grabstein passt.

Typische Trauer- und Grabblumen

Doch aus einer Zeit, in der Symbolik noch mehr Bedeutung zugesprochen wurde, stammen die folgenden Beispiele an Trauer-und Grabblumen, die üblicherweise genutzt wurden und auch in den typischen Friedhofsgärtnereien zu kaufen waren.

Zu den ganz traditionellen Totenblumen gehören die weißen Lilien oder auch die Chrysanthemen. Gerbera und Calla sind als Totenblumen sehr beliebt. Auch weiße Nelken gehören dazu. Bei den Pflanzen wurden die Hornveilchen und Stiefmütterchen besonders hervorgehoben, die auch heute noch im Frühling als die Grabpflanze Nummer eins gelten, es aber längst in die Beete und Anlagen vor den Häusern und in den Städten geschafft haben.

Rosen sind immer geeignet

Rosen sind sowohl als Schnittblumen geeignet, als auch als Pflanze auf dem Beet. Rote Rosen sollten als Schnittblume ihrer Charakteristik entsprechend dem Partner überlassen werden. Vor allem weiße Rosen sind als Trauerblume sehr geeignet und beliebt.

Die Farben

Traditionell werden für die Trauerfloristik gern weiße Blüten gewählt. Das können Lilien ebenso sein wie Nelken oder Rosen. Allerdings sind auch alle anderen Farben in den letzten Jahren mehr und mehr genutzt worden, sodass diese Trennung ein wenig aufgehoben wurde. Man richtet sich heute eher danach, was der Verstorbene bevorzugte.

Grabpflanzen

Wer wenig Zeit für die Grabpflege hat oder weiter entfernt wohnt, sollte zu immergrünen Pflanzen greifen. Sie sind meist langsam wachsend und sorgen dafür, dass auch ein Grab, das nicht täglich gegossen und gepflegt wird, nicht unschön aussieht. Dazu kann man dann im Sommer Buntes arrangieren, das man in Farbe und Größe anpasst.

Prinzipiell lassen sich auf den Gräbern alle Beetpflanzen verwenden, die den Sonnen-und Wasserverhältnissen angepasst sind. Ob pralle Sonne oder eher Schatten – da kann man in der Gärtnerei um Rat fragen, was geeignet ist. Ansonsten sollte nur der eigene Geschmack eine Rolle spielen.



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